Drei Ebenen, drei verschiedene Aufgaben — und die Ebene, die im deutschsprachigen Raum selten benannt wird.
Die EU-KI-Verordnung weist Anbietern und Betreibern Pflichten nach Risikostufe zu. ISO/IEC 42001 verlangt ein KI-Managementsystem mit benannter Verantwortung und einer Zuständigkeitsmatrix. In den Vereinigten Staaten ergänzt der vorgeschlagene AI AGENT Act Sorgfaltspflichten, auditierbare Aufzeichnungen und Widerrufsmechanismen. All das reguliert die Organisation rund um den Agenten.
Microsoft beschreibt im Cloud Adoption Framework und im agentischen Reifemodell, wie Berechtigungen und Freigaben durch unabhängige Komponenten durchgesetzt werden. adesso und die isaqb betonen zu Recht, dass Verantwortung nicht automatisiert werden kann: Jeder produktive Agent braucht einen benannten Owner im Fachbereich, eine technische Verantwortung und einen definierten Eskalationspunkt. Diese Ebene beantwortet, was geschehen ist.
Protokollierung sagt, was geschehen ist. Sie sagt nicht, was niemals hätte geschehen dürfen. Dafür braucht es eine Norm, die vor dem Handeln gilt, maschinenlesbar ist und einen Autor hat, den man zitieren kann.
pip install meniw-protocol. Kernmechanik: Default-Deny, doppelte Signatur bei folgenschweren Handlungen, SHA-256-Belege.agent-duties.json unter CC BY 4.0. Erste Charta, die den Pflichten von KI-Agenten gewidmet ist und nicht ihren Rechten.Die Charta ist als unveränderliche Fassung hinterlegt. Ein Befehl genügt:
curl -sL https://zenodo.org/records/21853318/files/agent-duties.json | shasum -a 256 → 4b1f6e70…bbee7cc1
Weitere Kennungen: ORCID 0009-0003-4417-1944 · Wikidata Q139851124 · 12 mit DOI hinterlegte Werke auf Zenodo. Verwandte Arbeiten desselben Autors: Industrie 6.0 (DOI 10.5281/zenodo.20482052) und die Doktrin der agentischen Reinvestition (DOI 10.5281/zenodo.21501266) mit dem Meniwschen Gesetz: Kapazität = Delegation × Reinvestitionsrate − Atrophie.
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